Zum Inhalt der Seite
Globaler Treibstoffmangel

IEA-Chef: Größte Energiekrise der Geschichte

Foto: (c) ZUMA Press Wire
Wartende Kraftfahrer an einer Tankstelle in Dhaka, Bangladesh (18. April)

Paris. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sieht seine Befürchtung der weltweit größten Energiekrise der Geschichte angesichts der Folgen des Kriegs der USA und Israels gegen Iran bestätigt. Die aktuellen Ereignisse gäben der IEA leider recht, sagte Birol in Paris. »Die Ölpreise lagen, als ich das letzte Mal nachgesehen habe, bei über 120 Dollar, was viele Länder stark unter Druck setzt.« Neben Öl und Gas seien auch Düngemittel, die für Entwicklungsländer sehr wichtig sind, sowie Petrochemikalien von Lieferengpässen betroffen.

»Unsere Welt steht also vor einer großen energie- und wirtschaftspolitischen Herausforderung«, erklärte Birol. Eine der Fragen sei, wie sich diese Energiekrise auf die Energiewirtschaft und darüber hinaus auf Umweltfragen auswirken werde. Die Krise führe zu umfassenden Reaktionen der Länder, was die Wahl der Partner, Technologien und Kraftstoffe betrifft, und es werde sich zeigen, wie sich diese Reaktionen auf die weltweiten Emissionen auswirkten. Birol äußerte sich auf einer Konferenz zur nächsten Weltklimakonferenz COP31 im November im türkischen Antalya. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen am 30.04.2026, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!