Vorschlag
Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
Echtheit schreibt sich Duisburg nunmehr auf die Fahnen. Echt ist in jedem Fall der ökonomische Abstieg der Stadt an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Für den westdeutschen Nachkriegskapitalismus war der größte Binnenhafen der Welt ein wirtschaftlicher Herzschrittmacher. BRD 1956.
→ Duisburgs Dreiklang: Häfen, Hütten, Schächte. ARD Alpha, 16.40 Uhr
Immer wieder montagsNur noch zwei Montagsspiele, dann haben wir auch diese Saison überstanden: Drei Spieltage vor Schluss hat die Eintracht Rang drei und damit einen Platz für die kommende Champions-League-Qualifikationsphase noch nicht sicher. Und auch die Nürnbergerinnen sind noch nicht vorzeitig in den Ferien, sollten punkten, um als Neulinge nicht gleich wieder runterzugehen. Einen Vorteil hätte das Unterhaus allerdings: In der zweiten Liga gibt es, so wie es überall sein sollte, keine Partien am Wochenanfang. BRD 2026.
→ Fußball der Frauen. Bundesliga, 24. Spieltag: Eintracht Frankfurt – 1. FC Nürnberg. Sport 1, 18.00 Uhr
Bild dir deine Meinung!Das Internet füllt sich mit Deepfakes – seien das gefälschte Pornos mit meist prominenten Frauen oder MAGA-Influencerinnen aus dem Rechner eines indischen Studenten. Eckart von Hirschhausen lehrt uns Medienkompetenz und welche Banden hinter der Bildfälscherei stecken. BRD 2026.
→ Hirschhausen und die Deepfake-Mafia. Das Erste, 20.15 Uhr
Kapitalistische BeziehungToxisches Verhältnis: Der Anwalt Robert Montague Renfield (Nicholas Hoult) schuftet seit Jahrzehnten für Graf Dracula (Nicolas Cage). USA 2023.
→ Renfield. Pro sieben, 22.00 Uhr
Ein Mann seiner KlasseEhe Elon Musk den goldenen Wasserträger für Donald Trump gab und vor versammelter Menschheit abhitlerte, war er bereits, was er, seiner Klassenzugehörigkeit entsprechend, ist: ein Kapitalist, dem reichlich egal ist, was passieren muss, damit es Profite regnet. Die etwa 3.000 Kundenbeschwerden zu Fehlfunktionen autonom fahrender Teslas etwa wurden jahrelang unter Verschluss gehalten. BRD 2025.
→ Elon Musk Uncovered. Das Tesla-Experiment. Das Erste, 22.50 Uhr
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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