»Große Lügen«
Von Mawuena Martens
Wie hätte es auch anders sein können: In seiner Rede an die Nation hat US-Präsident Donald Trump am Dienstag (Ortszeit) einen seiner Lieblingsfeinde mit Vorwürfen überzogen. So behauptete er, Iran würde Raketen für mögliche Angriffe auf die USA bauen. Dies wies Teheran zurück. »Was auch immer sie in bezug auf das iranische Atomprogramm, die ballistischen Raketen und die Zahl der Opfer der Unruhen im Januar behaupten, ist einfach eine Wiederholung ›großer Lügen‹«, sagte der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghaei. Diesen Donnerstag sind in Genf neue Gespräche zwischen Vertretern Washingtons und Teherans geplant. Die iranische Regierung gibt sich trotz eines Ultimatums von Trump und eines Truppenaufmarsches in der Region optimistisch.
Zu einer Meldung der Volksmudschaheddin hingegen äußerte sie sich nicht. Die sektenartige Oppositionsgruppe mit Hauptsitz in Albanien gab am Dienstag an, dass 250 ihrer Kämpfer tags zuvor am Hauptquartier des »Obersten Führers« Irans, Ali Khamenei, in schwere Zusammenstöße mit den Islamischen Revolutionsgarden verwickelt gewesen seien. 100 Volksmudschaheddin seien dabei getötet oder verhaftet worden, weitere 150 hätten sich zurückgezogen. Khabar online berichtete jedoch, dass nicht »ein einziger Schuss« gefallen sei.
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