Neu erschienen
Stichwort Bayer
In der Zeitschrift der Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) schreibt Jan Pehrke über die günstigen Aussichten des Bayer-Konzerns, »den Obersten Gerichtshof der USA zu einem Grundsatzurteil in Sachen ›Glyphosat‹ zu bringen«. Der Konzern erhoffe sich »vom Supreme Court klärende Worte zu dem Status von Glyphosatwarnhinweisen«, die in den bisherigen Prozessen von Geschädigten gegen den Konzern eine wichtige Rolle gespielt haben. Ein weiterer Beitrag befasst sich mit einer 1999 in einem Fachmagazin veröffentlichten Glyphosatstudie, die nun zurückgezogen wurde, nachdem sich herausgestellt hat, dass die angeblichen Verfasser nur ihren Namen hergegeben hatten, während die heutige Bayer-Tochter Monsanto als »Ghostwriter« fungierte. (jW)
Stichwort Bayer. Die anderen Informationen zu einem multinationalen Chemiekonzern, Nr. 1/2026, 27 Seiten, kostenlos, Bezug: Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG), Postfach 15 04 18, 40081 Düsseldorf, E-Mail: info@cbgnetwork.org
Position
In der neuen Ausgabe des Magazins der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) berichtet eine Genossin aus Flensburg, die eine Ausbildung zur Erzieherin macht, über einen Auftritt von Polizisten und Bundeswehr-Angehörigen in ihrer Kita, die dort den Kleinkindern mit Puppen »über ihren Beruf« berichteten. Außerdem: Beiträge über »Deutschlands Superreiche«, zur Frage »Wo ist die Arbeiterklasse?« und zur israelischen Wehrpflicht. Dokumentiert wird eine Erklärung des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ) zum US-Angriff auf Venezuela. (jW)
Position. Magazin der SDAJ, Heft 1/2026, 42 Seiten, 2 Euro, Bezug: Verein Position e. V., Hoffnungstr. 18, 45127 Essen, E-Mail: position@sdaj-netz.de
Mitteilungen
Im Januarheft der Mitteilungen der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke erinnert Jochen Willerding an den START-II-Vertrag von 1993. Gerhard Feldbauer schließt seinen Zweiteiler über den Einfluss von Antonio Gramsci auf die Beschlüsse des VII. Weltkongresses der Komintern ab. Moritz Hieronymi steuert »diplomatische Arabesken zum 50. Todestag von Zhou Enlai« bei, Margit Glasow erinnert an Wilhelm Pieck. Dokumentiert werden Diskussionsbeiträge der KPF-Bundeskonferenz im November 2025. (jW)
Mitteilungen, Heft 1/2026, 37 Seiten, Spendenempfehlung: 1,50 Euro plus Porto, Bezug: KPF, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, E-Mail: kpf@die-linke.de
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