11.02.2005
Prekäre Arbeit
Gestorben, verschollen, ruiniert: Zwei Filme über die Produktionsbedingungen von Pornographie auf der Berlinale
Von Andreas Hahn
In der Mainstream-Öffentlichkeit scheint die Pornographie so gut wie abwesend zu sein. Das macht einen Großteil ihrer althergebrachten Faszination aus. Nicht anders auf einem Filmfestival: Sobald das Gerücht auftaucht, das Gezeigte sei in irgendeiner Form pornographischer Natur, ist der Saal voll. Während die private Rezeption der Pornographie eher einen flüchtigen und zerstreuten Charakter hat, scheint die öffentliche intensiv. Allgegenwärtig ist das Bewußtsein dav...
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