Zum Inhalt der Seite
09.06.1998

China als letzter Strohhalm des Kapitalismus?

Die asiatische Krise hat unter den neoliberalen Gralshütern eine Glaubenskrise ausgelöst

Von Anton Holberg
Nachdem internationale Banken noch unmittelbar vor der Bauchladung der asiatischen »Tiger«-Wirtschaften vergangenen Sommer Abermilliarden Dollar in die dortigen Immobilien-, Währungs- und Aktienmärkte gepumpt und dann zu einem erheblichen Teil verloren hatten, sah sich ein gewisser Robert A. Johnson, seines Zeichens ehemaliger Manager des »Hedge Fund« kurze Zeit später genötigt, die Frage zu stellen: »Wenn Asiens dynamische Wirtschaften zusammenbrechen konnt...

Artikel-Länge: 3990 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90