26.01.2005
Wenn schon, denn schon
Liebe, welche Liebe? »9 Songs« offeriert eine Phänomenologie von Pop und Porno
Von Andreas Hahn
Eine Stimme aus dem Eis. Auf einer Antarktisexpedition erinnert sich ein englischer Biologe an die Liebe des letzten Sommers: eine amerikanische Studentin auf Londonurlaub. Vom Eis umgeben, erzählt er von ihr, dem Sommer und den Popkonzerten, die dieser Begegnung die Bedeutungen geschenkt haben. Das ist der Rahmen von Michael Winterbottoms Film »9 Songs«.
Die Erzählung des Mannes ist es, die jede der Szenen des Films einleitet, der gewissermaßen dreigeteilt ist:...
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