Zum Inhalt der Seite
20.08.2025
Medizinische Opferdatenbank

Organe für die Naziforschung

Leopoldina und Max-Planck-Gesellschaft stellen Datenbank mit 30.000 Einträgen zu Opfern vor

Von Marc Bebenroth
Auf das Vermessen von Köpfen folgte das Sezieren von Hirnen. Während der Nazidiktatur wurden die Praktiken der Kaiser- und Weimarer Zeit ausgeweitet auf diejenigen, die der faschistischen Herrschaft zum Opfer fielen. Irgendwo müssen die Organe herkommen, die man für seine Forschungen nutzen will, mag damals die Devise gewesen sein. Am Montag haben die Max-Planck-Gesellschaft und die Leopoldina in Halle (Saale) die noch recht neue Datenbank für die »Opfer biomedizini...

Artikel-Länge: 2509 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90