20.08.2025
Medizinische Opferdatenbank
Organe für die Naziforschung
Leopoldina und Max-Planck-Gesellschaft stellen Datenbank mit 30.000 Einträgen zu Opfern vor
Von Marc Bebenroth
Auf das Vermessen von Köpfen folgte das Sezieren von Hirnen. Während der Nazidiktatur wurden die Praktiken der Kaiser- und Weimarer Zeit ausgeweitet auf diejenigen, die der faschistischen Herrschaft zum Opfer fielen. Irgendwo müssen die Organe herkommen, die man für seine Forschungen nutzen will, mag damals die Devise gewesen sein. Am Montag haben die Max-Planck-Gesellschaft und die Leopoldina in Halle (Saale) die noch recht neue Datenbank für die »Opfer biomedizini...
Artikel-Länge: 2509 Zeichen


