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29.12.2004

Zum Wohlsein

Wer sich nicht umbringt, sollte wenigstens trinken – nachdem er Aglaya Veteranyi gelesen hat

Von Martin Droschke
»Wie merkt man eigentlich, daß man lebt?« jammert ein Buch, nach dessen Kauf es ratsam ist, einen Schnapsladen aufzusuchen, um eine Trostlosigkeit hinunterzuspülen, die im nüchternen Zustand kaum aushaltbar wäre. Mit »Vom geräumten Meer, den gemieteten Socken und Frau Butter« hat Aglaya Veteranyi zum dritten und letzten Mal dem massentherapeutischen Heilsversprechen des positiven Denkens eine definitive Abfuhr erteilt. Am 3. Februar 2002 ertränkte sich die Speziali...

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