09.12.2004
Abstimmung als Schicksalsfrage
Die sächsische CDU kann sich auch bei der Wahl der Ausländerbeauftragten kaum auf ihre eigenen Leute verlassen
Von Michael Bartsch, Dresden
Heute könnte sich im sächsischen Landtag wiederholen, was bei der Wahl des Ministerpräsidenten für einen überregional beachteten Skandal sorgte. Ein Teil der CDU-Fraktion verweigerte Anfang November Georg Milbradt die Gefolgschaft, der NPD-Gegenkandidat Uwe Leichsenring erhielt zwei Stimmen aus anderen Parteien. Wieder kann sich die Union des Sieges ihrer Kandidatin für das Amt der Ausländerbeauftragten nicht sicher sein. Die frühere Gleichstellungsministerin Friede...
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