08.04.2025
Metal
Feuchter Alptraum
Grenzenloser Metal mit Cradle of Filth
Von Ken Merten
Auf die Frage, was Drastik sei, wird in Dietmar Daths »Die salzweißen Augen« (Suhrkamp 2005) geantwortet: »Der ästhetische Rest der Aufklärung nach ihrer politischen Niederlage.« Eine der Bands, die der Autor damals in seinem Briefromanessay als schweres Metalgeschütz auffuhr, war Cradle of Filth. Drastik in ihrem Fortgang: Schon das Langspieldebüt aus 1994, »The Principle of Evil Made Flesh«, wich von der reinen norwegischen Lehre ab und ließ in den Ohren schmeiche...
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