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US-Zölle für chinesische Schiffe treffen EU

München. Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafgebühren für in China gebaute Handelsschiffe würden nach Einschätzung des Versicherungskonzerns Allianz Folgeschäden für die europäische Wirtschaft mit sich bringen, berichtete dpa am Sonntag. Unmittelbar getroffen würden demnach europäische Reedereien, die ebenfalls viele ihrer Handelsschiffe aus der Volksrepublik beziehen. »Europa ist beim Bau von Handelsschiffen unter ferner liefen«, sagte Anastasios Leonburg, Risikoingenieur bei Allianz Commercial, dem Unternehmensversicherer des Münchner Dax-Konzerns. »Die Chinesen bauen Tausende Schiffe und wir vielleicht im Jahr zehn«, sagte der frühere Seekapitän. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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