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24.11.2004

Schwache Schüler abgeschoben statt individuell gefördert

Nach dem Durchsickern der erster PISA-Ergebnisse hat das Gerangel um die Deutungshoheit begonnen

Von Ralf Wurzbacher
Die zweite PISA-Studie liegt eigentlich noch gar nicht vor, und doch wird über ihre Konsequenzen schon lebhaft diskutiert. Das Durchsickern der Ergebnisse löste bei den bildungspolitisch Verantwortlichen zu Wochenanfang helle Aufregung aus. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Doris Ahnen (SPD), klagte über den »Wettlauf um Veröffentlichungen« und die Kultusministerin von Baden-Württemberg, Annette Schavan (CDU), glaubt, eine »differenzierte, sachl...

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