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Bericht: BND-Hinweise auf Corona-Laborthese

Berlin. Seit 2020 lag dem Kanzleramt offenbar eine Einschätzung des BND vor, wonach mit »80 bis 95«-prozentiger Wahrscheinlichkeit das Coronavirus SARS-CoV-19 nicht auf einem Fischmarkt im chinesischen Wuhan auf den Menschen übertrat und eine Epidemie auslöste, sondern aus einem dortigen Forschungslabor stammen soll. Das gehe aus seit damals als »geheim« unter Verschluss gehaltenen Dokumenten des BND hervor, wie Süddeutsche Zeitung und Zeit am Mittwoch berichteten. Grundlage seien Ergebnisse einer Geheimoperation mit dem Namen »Saaremaa«, bei der deutsche Spione in China Material, darunter Forschungspapiere, gesammelt hätten und mit öffentlichen Informationen verglichen haben sollen. Einen »finalen Beweis« für die vor allem von NATO-Staaten verbreitete »Laborthese« besitze der Geheimdienst nicht. Vor einem Gericht werde laut einem Beteiligten »nichts davon Bestand haben«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2025, Seite 1, Inland

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