Zum Inhalt der Seite
04.01.2025
Literatur

Weinen auf fremden Friedhöfen

In Behzad Karim Khanis Roman »Als wir Schwäne waren« streichen Väter ihre Söhne durch und beginnt man ohne Ich mit »Ich«

Von Ken Merten
Bochum, wo Herbert Grönemeyer nach »die Sonne verstaubt«: Reza ist mit seinen Eltern, zwei marxistischen Geisteswissenschaftlern, aus dem Iran geflohen und dort völlig mittellos gelandet. »Wir haben unsere Eltern verlassen, und als sie starben, konnten wir sie nicht begraben. Dein Vater geht auf fremde Friedhöfe und weint dort um sie. Aber weißt du, was der vielleicht traurigste Moment dieser ganzen Reise, dieses ganzen Lebens war? Als wir im Iran deine Buntstifte v...

Artikel-Länge: 4986 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90