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Unicredit: Bei Übernahme kein Kahlschlag

Mailand. Die italienische Großbank Unicredit weist im Übernahmekampf um die Commerzbank Warnungen vor einem Kahlschlag bei dem Dax-Konzern zurück. Die von Commerzbank-Betriebsratschef Uwe Tschäge »aufgestellten Behauptungen über einen möglichen Zusammenschluss entbehren jeder Grundlage; insbesondere diejenigen über die Größenordnung eines Stellenabbaus sind völlig aus der Luft gegriffen«, betonte die Unicredit in einem Statement am Montag. Tschäge hatte kürzlich dem Handelsblatt gesagt, bei einer Übernahme durch die Unicredit könnten zwei Drittel aller Stellen in Deutschland wegfallen. »Es droht also der Abbau von gut 15.000 Arbeitsplätzen.« Das Mailänder Institut hatte kurz vor Weihnachten überraschend verkündet, dass es den Einfluss bei der Commerzbank ausgebaut hat und nun etwa 28 Prozent der Anteile kontrolliere. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2025, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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