Zum Inhalt der Seite
04.11.2004

Vorsichtige Schätzung

Anmerkungen zur jüngsten Studie über die Sterblichkeit im Irak nach der US-Invasion. Ausschluß von Falludscha ist wissenschaftlich unbegründet

Von Joachim Guilliard
Mindestens 100 000 Iraker sind in den 18 Monaten nach Beginn der US-geführten Invasion an den Folgen von Krieg und Besatzung gestorben. Dies ergab eine Studie unabhängiger US-amerikanischer und irakischer Wissenschaftler, die im medizinischen Fachjournal The Lancet unter dem Titel »Mortality before and after the 2003 invasion of Iraq« veröffentlicht wurde (siehe auch jW vom 30./31.10.) . 84 Prozent der Todesfälle sind laut Studie auf Gewalteinwirkung zurückzuführen,...

Artikel-Länge: 5318 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90