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01.11.2004

An der Seite von Anton Saefkow

Im Berliner trafo-Verlag erschien eine Biografie von Judith Auer, die vor 60 Jahren hingerichtet wurde

In Berlin-Lichtenberg gibt es seit DDR-Zeiten eine Judith-Auer-Straße. Der dort gelegene Jugendklub wurde nach der sogenannten Wende Treffpunkt neofaschistischer Jugendlicher – und »Die Auers kommen!« zum Schreckensruf der gejagten Linken. Diesen grausigen Treppenwitz der Geschichte nahm Judith Auers Tochter zum Anlaß, eine Biographie ihrer Mutter zu verfassen. Judith Auer, geborene Vallentin, entstammte einer deutsch-jüdischen Künstlerfamilie. Den Traum einer Musik...

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