30.11.2024
Kaukasus
Georgien setzt EU-Gespräche aus
Tbilissi verzichtet vorerst auf Beitrittsverhandlungen. Proteste von Polizei beendet
Von Reinhard Lauterbach
Die georgische Regierung hat die Beitrittsgespräche mit der EU für die Dauer der laufenden Legislaturperiode ausgesetzt. Premierminister Irakli Kobachidse sagte am Donnerstag nachmittag in Tbilissi, vor Ende 2028 werde sich sein Land nicht mehr um die Mitgliedschaft in dem Brüsseler Staatenblock bemühen. Er warf der EU vor, mit ihren Auflagen das Land destabilisieren und gängeln zu wollen. Größere praktische Auswirkungen dürfte die Entscheidung Kobachidses nicht hab...
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