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Notenbanken kritisieren Zollpläne von Trump

Paris. Notenbanken haben Befürchtungen zu den Plänen des baldigen US-Präsidenten Donald Trump geäußert, sämtliche Importe der USA mit zehn Prozent verzollen zu wollen. »Es besteht die Gefahr, dass das Wachstum überall auf der Welt ein wenig abschwächt«, sagte François Villeroy de Galhau, Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) am Mittwoch gegenüber France Inter. Indes dürften US-Bürger die Hauptlast tragen: »Protektionismus bedeutet fast immer eine geringere Kaufkraft für die Verbraucher«, so Villeroy de Galhau.

Auch der Chef der Bundesbank, Joachim Nagel, erklärte gegenüber Die Zeit laut Vorabbericht am Mittwoch, eine Umsetzung der Zollpläne des kommenden US-Präsidenten könnte »in Deutschland durchaus ein Prozent der Wirtschaftsleistung kosten«. In der Industrie absehbar wegfallende Stellen würden Nagel zufolge »nicht mehr so problemlos wie bisher ersetzt durch neue Stellen im Dienstleistungsbereich«.(Reuters/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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