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Baku: Öl und Gas für Alijew »Gottesgeschenk«

Baku. Der Staatschef des Gastgeberlandes der UN-Klimakonferenz in Baku (COP 29) hat klimaschädliche fossile Energieträger erneut als »Gottesgeschenk« bezeichnet. Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew sagte am Dienstag vor den Delegierten der COP 29, sein Land sei das Ziel von »Fake News« und einer »gut koordinierten Rufmord- und Erpressungskampagne«. Die Öl- und Gaseinnahmen Aserbaidschans machen rund 35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und fast die Hälfte des Staatshaushaltes aus. In den kommenden zehn Jahren will es seine Gasförderung um mehr als ein Drittel erhöhen. Die EU unterzeichnete 2022 eine Vereinbarung mit Baku zur Verdopplung ihrer Gasimporte aus Aserbaidschan, um Russland auszubooten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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