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KI-Nutzung treibt Strombedarf in die Höhe

Düsseldorf. Der Energieverbrauch von Rechenzentren für Anwendungen der künstlichen Intelligenz und andere Digitalisierungsprojekte wird in Europa bis zum Jahr 2030 stark ansteigen. Einer Prognose des Beratungsunternehmens McKinsey zufolge wird sich der Strombedarf auf mehr als 150 Terawattstunden bis 2030 fast verdreifachen. »Das macht rund fünf Prozent des gesamten europäischen Stromverbrauchs aus«, sagte Diego Hernandez Diaz, Energieexperte bei McKinsey & Company, gegenüber dpa am Freitag. Bislang seien es nur zwei Prozent. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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→Leserbriefe
  • Reinhard Hopp aus Berlin 3. Nov. 2024 um 09:44 Uhr
    Hoffnung! Sie ist doch noch nicht ganz tot – die gute alte Vernunft. Es scheint, als entdecke man das Energieerhaltungsgesetz wieder.
  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 1. Nov. 2024 um 22:34 Uhr
    Hat die KI-Nutzung auch einen Nutzen? Wenn ja, für wen? Könnte die dafür nötige elektrische Energie nicht besser billig an die notleidende deutsche Industrie abgegeben werden?
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