Zum Inhalt der Seite

Höheres Malariarisiko nach Abholzung

Rio de Janeiro. Ein Team aus brasilianischen und US-Forschern hat in einer aktuellen Studie einen Zusammenhang von umfangreicher Abholzung im brasilianischen Gebiet des Amazonas mit der Ausbreitung von Malaria festgestellt. Das meldete dpa am Dienstag. Grund dafür sei, dass die Mücke Nyssorhynchus darlingi, die in Brasilien hauptsächlich als Malariaüberträger fungiere, dort nach der Abholzung besonders vorteilhafte Brutbedingungen vorfinden würde. Von 2003 bis 2022 wurden demnach 5.426.227 Malariafälle gemeldet. Im brasilianischen Amazonasgebiet wurden im selben Zeitraum 207.287 Quadratkilometer Waldfläche (4,13 Prozent der Gesamtfläche) abgeholzt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!