12.10.2004
Demokratieverfall
Schröder legt sich auf Karsai fest
Von Werner Pirker
Mehrfachregistrierungen von Wählern sowie die Verwendung einer Tinte, die sich abwaschen ließ und somit keine Garantie bot, daß gewisse Stimmbürger ihren Fingerabdruck nur einmal hinterlassen konnten, machten den Urnengang der Afghanen zur Tragikomödie. Kaum, daß die bürgerliche Demokratie im Land am Hindukusch Einzug gehalten hatte, war sie auch schon so verrottet wie in den USA.
Dieser offenkundige Wahlbetrug ist für Bundeskanzler Schröder kein Hinderungsgrund...
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