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18.09.2004

Horst Tomayer, Dichter und Solitär

Mein Leben unter den Irrsinnigen (65, Pension und Schluß)

Horst Tomayer steht vor dem Bonner Hotel Bristol, schwingt sich auf sein Fahrrad, legt eine Hand auf den Mund, wirft einen Kuß in die Welt und fährt los, zum Pantheon. Dort kommt er nicht mit leeren Händen an – er bringt Blumen mit, selbstgepflückte. Eine Rose und eine Löwenzahn-Pusteblume stellt er in Sektkelche und schmückt unsere Lesetische. »Wigl hat mich gefragt, welche Blume für wen von uns beiden ist«, sagt Tomayer dem Publikum, lächelt milde und streckt die ...

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