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18.09.2004

Schmiergeld für »gute Sache«

Kölner Justizfarce: Mildes Urteil im Steuerhinterziehungsprozeß gegen Müllunternehmer Trienekens

Von Werner Rügemer
Der ehemalige Müllunternehmer Hellmut Trienekens wurde vom Kölner Landgericht am Freitag zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldbuße von zehn Millionen Euro verurteilt. Er hatte von 1996 bis 2000 immer wieder gegen Scheinrechnungen Millionenbeträge an eine Schweizer Briefkastenfirma überwiesen. Damit wurde eine »Kriegskasse« für die Bestechung deutscher Politiker, Beamter und Geschäftsleute gefüllt. Diese Beträge gab er als »nützliche Ausgaben« in seinen St...

Artikel-Länge: 3680 Zeichen

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