02.08.2004
Schröder punktet in Polen
Gedenken an Warschauer Aufstand vor 60 Jahren. Polnische Kritik an deutschen Vertriebenen-Umtrieben
Von Rüdiger Göbel
Mehrfach hat Bundeskanzler Gerhard Schröder in seiner sechsjährigen Amtszeit das Nachbarland Polen besucht. Keine Visite war indes so bedeutungsschwer wie seine gestrige Teilnahme an den Gedenkfeiern zum 60. Jahrestag des Warschauer Aufstandes. Offiziell wird der Besuch des deutschen Regierungschefs als Symbol für die Versöhnung zwischen Polen und Deutschen gewertet.
In Polen selbst herrscht derweil Unmut über den immer aggressiveren Revanchismus hiesiger Vertri...
Artikel-Länge: 3435 Zeichen


