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02.08.2004

Nötigung in Genf

Industriestaaten peitschten auf WTO-Tagung ihre Interessen gegenüber dem Süden durch

Von Wolfgang Pomrehn
Nach langem Hin und Her haben sich die Industriestaaten in der Welthandelsorganisation (WTO) behauptet. In der Nacht zum Sonntag drückten sie bei den Verhandlungen in Genf ihre Interessen gegenüber den Entwicklungsländern durch. Die Gespräche waren wegen erheblicher Meinungsverschiedenheiten über den Abbau von Subventionen und Zöllen um insgesamt fast zwei Tage verlängert worden. Mit der nun vorliegenden Erklärung, auf die sich die 147 WTO-Mitglieder wie üblich im K...

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