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29.07.2004

Verteidigung der roten Bete

Mein Leben unter den Irrsinnigen (21). Ein Tagebuch von Wiglaf Droste

Von Wiglaf Droste
Rote Bete habe ich schon immer gemocht. Zuerst lernte ich die Kameraden als Sauerkonserve kennen; purpurrot und nur murmelgroß schwammen sie im Glase, das ich mit einem entvakuumisierenden »Knack!« öffnete und sie wegfutterte, eine nach der anderen. Den Saft trank ich hinterher und wischte mir mit dem Handrücken über den nassen roten Mund wie eine Gestalt aus Polanskis »Tanz der Vampire«. In Scheiben geschnittene eingelegte rote Bete gab es auch, aber die war eher ...

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