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HHLA scheitert mit Kündigungsversuch

Hamburg. Das Management des Hamburger Hafens (HHLA) versuchte, eine Betriebsrätin loszuwerden, und ist damit gescheitert. Wie aus einer Betriebsratsinfo von Anfang der Woche hervorgeht, hatte die Unternehmensleitung dem Betriebsrat am 17.11. mitgeteilt, die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Gemeinschaftsbetriebsrats und Verdi-Vertrauensleutesprecherin im Konzern fristlos kündigen zu wollen. Der Betriebsrat verweigerte seine Zustimmung. Inzwischen nahm das HHLA-Management davon Abstand. Nach NDR-Informationen gab es einen Zusammenhang mit den spontanen Streiks am Terminal Burchardkai Anfang November. Die Beschäftigten protestierten damit gegen den Ausverkauf des Hafens. In ihrer Betriebsratsinfo erklärte die Beschäftigtenvertretung, dass die Kündigung auch ein Versuch war, »Angst zu verbreiten, indem eine bekannte und geschätzte Kollegin stellvertretend an den Pranger gestellt und aus dem Betrieb entfernt werden soll«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2023, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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