Zum Inhalt der Seite
18.11.2023
Bildende Kunst

Zum Kotzen schön

Neue Aspekte der Rezeption in der großen Otto-Dix-Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg

Von Fabian Lehmann
Eine stille Winterlandschaft. Links ragt ein Hügel auf, darauf reihen sich Grabsteine jüdischer Gräber. Gegenüber, in einigem Abstand, eine kahle Eiche – Lieblingsbaum der völkischen Deutschen. Wieviel Bedrohlichkeit, wieviel Vorhersehung und schließlich: Wieviel politische Aussage steckt in diesem Bild? Gemalt hat Otto Dix seinen »Judenfriedhof in Randegg im Winter mit Hohenstoffeln« im Jahr 1935. Das Schloss Randegg unweit von Konstanz ist sein Zufluchtsort. 1933 ...

Artikel-Länge: 4152 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90