04.06.2004
Dem Militärcoup folgen nun Lockangebote
Konflikt Georgien–Südossetien geht weiter. Russischer Großunternehmer als Minister in Tbilissi
Von Knut Mellenthin
Nachdem der georgische Präsident Michail Saakaschwili am Montag 300 Soldaten in die Autonome Region Südossetien einmarschieren ließ, um sie fünf Stunden später wieder abzuziehen, setzt Tbilissi nun die Politik der Lockangebote an die Südosseten fort. Staatsminister Goga Khaindrawa, der für die Konflikte mit den beiden »abtrünnigen« Republiken zuständig ist, erklärte am Mittwoch, daß die südossetische Seite grundsätzlich damit einverstanden sei, die seit 1992 unterbr...
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