01.06.2004
Rüstungskonzerne in Hochkonjunktur: Kaum Kontrollen der Bundesregierung?
jW sprach mit Roland Blach, Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen in Baden-Württemberg
Interview: Thomas Klein
F: Unter dem Motto »Schließen statt schießen« organisieren Sie am heutigen Dienstag eine Protestaktion vor dem Sitz des Rüstungsunternehmens Heckler & Koch (H & K). Warum haben Sie dieses Unternehmen gewählt?
In den letzten vierzig Jahren dürften, vorsichtig geschätzt, über 1,5 Millionen Menschen mit dem von Heckler & Koch entwickelten Schnellfeuergewehr G3 in Kriegen und Konflikten auf der ganzen Welt erschossen worden sein. Das G3 war jahrzehntelang das Standar...
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