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Sudan: Einwöchige Waffenruhe gebrochen

Khartum. Die Bemühungen um eine Waffenruhe im Sudan sind erneut gescheitert. Augenzeugen berichteten am Donnerstag von »Zusammenstößen mit verschiedenen Waffen und Explosionen« in der Hauptstadt Karthum, obwohl die Konfliktparteien sich erst am Dienstag auf eine Waffenruhe vom 4. bis zum 11. Mai geeinigt hatten. Die UNO warnte, es könne mehr als 860.000 Flüchtlinge geben und forderte mehr Geld für deren Versorgung. Die Kämpfe zwischen der Armee und den sogenannten Schnellen Eingreiftruppen dauern seit nunmehr 20 Tagen an. Nach Angaben der NGO Acled sind bereits mehr als 700 Zivilisten getötet worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2023, Seite 2, Ausland

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