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Schweiz übernimmt Vorsitz in UN-Sicherheitsrat

Genf. Die Schweiz hat an diesem Montag erstmals den Vorsitz im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen übernommen. Das Land wolle in dieser Rolle seinem Ruf als »Vermittler und Brückenbauer« gerecht werden, wie die Schweizer UN-Botschafterin Pascale Baeriswyl gegenüber Medienvertretern angab. Dabei sieht sich die Schweiz bereits im Vorfeld Vorwürfen von westlicher Seite konfrontiert. Der Grund ist die Neutralität des Landes, die es der Regierung in Bern zum Beispiel nicht gestattet, Nachschub an Munition für die von Deutschland der Ukraine zur Verfügung gestellten »Gepard«-Panzer zu liefern. Auch das »anfängliche Zögern bei der Übernahme der Sanktionen gegen Russland« habe »in diplomatischen Kreisen« für »Kopfschütteln« gesorgt, wie dpa am Montag unter Berufung auf den St. Gallener Politologen Christoph Frei zu berichten wusste. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2023, Seite 1, Ausland

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