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13.02.2023
Finanzen

Kirchen und die lieben Steuern

Nach 220 Jahren sollen Staatsleistungen an Kirchen gestrichen werden. Zuvor sollen Katholiken und Protestanten tief ins Steuersäckel greifen dürfen

Von Bernhard Krebs
Immer mehr Gläubige stimmen mit den Füßen ab und kehren den Amtskirchen in Deutschland den Rücken. Seit vergangenem Jahr ist erstmals seit Jahrhunderten die Zahl der Mitglieder in den beiden Amtskirchen geringer als die der Nichtmitglieder. Doch wer glaubt, mit einem Austritt zahle man kein Steuergeld mehr an die katholische und evangelische Kirche, liegt falsch. Zwar zahlen Konfessionslose keine Kirchensteuer. Doch über die sogenannten Staatsleistungen finanzieren ...

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