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15.04.2004

»Es gibt keine endgültigen Zäsuren«

Ein Marxist in der DDR: Eine zweibändige Publikation würdigt Leben und Werk des vor drei Jahren verstorbenen Slawisten Ralf Schröde

Von Werner Röhr
Als Ralf Schröder vor drei Jahren starb, zitierte sein früherer Cheflektor im Verlag Volk und Welt, Leonhard Kossuth, im Nachruf in der jungen Welt eine Widmung, die ihm Schröder 1998 in die von ihm mit literaturgeschichtlichen Anmerkungen versehene Münchener dtv-Ausgabe von Michael Bulgakows »Weißer Garde« geschrieben hatte: »Leo zur guten Erinnerung an unsere DDR-Zeit, mit Dank für den Erstdruck des Textes und des Podtextes 1968, mindestens 80 Prozent der Nach-Kat...

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