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31.03.2004

Verse, die sich reimen oder nicht

Der Leipziger Fünf Finger Ferlag macht sich um das Werk von Pratajev, dem Puschkin von Miloproschenskoje, verdient

Von Axel Klingenberg
Ich weiß noch genau, wie das damals war, vor mehr als vierzig Jahren, als wir vom Tod des Sergej Waschowitz Pratalinko erfuhren. Die Tränen und der Wodka flossen in Strömen, und wir sangen seine Lieder bis tief in die Nacht. Die Texte Pratajevs, wie sein Künstlername lautete, kannten wir nur durch Raubkopien, die wir in diesen Prä-68er Jahren heimlich unter der Bettdecke des Gemeinschaftsbettes unserer Wohngemeinschaft lasen. Aufregend waren die Lyriken dieses Dicht...

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