28.11.2022
Ernährungspolitik
Kaufkraft zählt
Studie zu russisch-ukrainischem Getreideabkommen: Zahlungskräftige Kunden im Westen werden zuerst mit Korn und Mais aus der Ukraine beliefert
Von Gerrit Hoekman
Das Getreideabkommen zwischen Russland und der Ukraine soll die Weltmarktpreise für Lebensmittel senken und den Hunger auf der Welt lindern. So die Erzählung der UNO und der Ukraine. Doch in erster Linie profitiert bis jetzt die Agrar- und Lebensmittelindustrie in den reichen Ländern des Westens. Das legt eine aktuelle Studie der niederländischen Universität von Wageningen nahe. »Es scheint uns, dass dominante Akteure des Ernährungssystems das Narrativ der Krise a...
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