Zum Inhalt der Seite
29.09.2022
Kino

Verkörperte Verfremdung

Anke Engelke spielt diverse Mutterrollen, die alle nicht ganz echt sind: Carolin Schmitz’ Film »Mutter«

Von Holger Römers
Gleich in der ersten Szene von »Mutter« findet man sich einer nackt in der Badewanne sitzenden Frau gegenüber, die unumwunden in die halbnahe Kamera blickt und zu Protokoll gibt: »Ich war absolut frigide.« Der Überrumpelungseffekt, den diese doppelte Selbstentblößung hervorruft, wird von einer zusätzlichen Irritation begleitet: Da die Frau vor der Kamera als Anke Engelke zu erkennen ist, fällt nämlich prompt auf, dass ein fremde Stimme erklingt, wann immer der TV-St...

Artikel-Länge: 4408 Zeichen

Lesen Sie 10 Wochen lang alle Inhalte der Tageszeitung junge Welt für nur 10 Euro. Das Aktionsabo endet automatisch nach Ablauf und muss nicht gekündigt werden.

Dein Abo zählt!

Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90