07.02.2004
Noch ist Serbien nicht verloren
Der schwarze Kanal
Von Werner Pirker
Nun hat Serbien wenigstens einen Parlamentspräsidenten. Der Posten des Staatspräsidenten bleibt weiter unbesetzt, und auch die Bildung einer Regierung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Um die Verfassungskrise wenigstens in Grenzen zu halten, mußte ein Tabubruch vollzogen werden. Bei der Kür des Kostunica-Mannes Dragan Marsicanin zum Parlamentspräsidenten wurde der Sozialistischen Partei Serbiens (SPS) die Rolle des Züngleins an der Waage zuteil. Die vom wes...
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