31.01.2022
Literatur
»Wie schön, dass Sprache so fluide ist«
Über dunkles Internet, Kunstschaffen ohne Bonzeneltern und kompensierende Stadtflucht. Gespräch mit Schriftsteller Philipp Winkler
Von Frank Willmann
Herr Winkler, in Ihrem neuen Roman »Creep« gendern Sie. Warum?Im Handlungsstrang einer der beiden Hauptfiguren wird gegendert. Einerseits und vorrangig ist es erst mal eine literarische Entscheidung hinsichtlich der Figurensprache. Auch in ihrer Konsequenz. Andererseits sehe ich auch kein Problem darin zu gendern, wenn sich auch nur eine Person dadurch wahrgenommener fühlt. Was das genaue Ausmaß des Genderns in meinen Texten angeht, bin ich auf der Suche. Weiterhin....
Artikel-Länge: 3696 Zeichen


