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25.01.2022
Katholische Kirche

Der Falschaussage überführt

Expapst gesteht unwahre Angaben zu Gutachten über sexualisierte Gewalt

Von Nick Brauns
Seit dem ersten Vatikanischen Konzil vor rund 150 Jahren gilt das Oberhaupt der katholischen Kirche für seine Anhänger als unfehlbar. Das Dogma, wonach ein Papst nicht irren kann, bezieht sich freilich nur auf Glaubensfragen. Denn als Privatperson kann ein Papst sich sogar einer Falschaussage schuldig machen. Ein solches »Versehen« gestand jetzt der emeritierte Papst Benedikt XVI. alias Joseph Ratzinger. Bisher hatte er darauf beharrt, als damaliger Erzbischof von M...

Artikel-Länge: 3722 Zeichen

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