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30.03.1998

Der letzte Strohhalm

Kurdische Flüchtlinge ziehen von Gemeinde zu Gemeinde, um der drohenden Abschiebung zu entgehen

Von Gerhard Klas
Mehrere dutzend kurdische Kinder, Frauen und Männer warten am 21. März, einem Samstag nachmittag im Gemeindesaal der evangelischen Christusgemeinde in Düren auf ihre Abreise, deren Ziel eine Kirche in Aachen ist. Die Häuser der Gemeinden sind zu ihrem letzten Refugium geworden, denn es sind die einzigen Orte in Deutschland, in denen sie, zumindestens für eine gewisse Zeit, Schutz vor Abschiebung finden können. Das wenige Hab und Gut, etwas Kleidung und einige persön...

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