-
15.11.2021
- → Ausland
Anklagen wegen Gewalt an Häftlingen in Neapel
Rom. Die italienische Staatsanwaltschaft hat mehr als 100 Menschen wegen ihres gewaltsamen Vorgehens gegen Häftlinge in einem Gefängnis bei Neapel angeklagt. Unter den 108 Personen seien Funktionäre und Beamte des Justizvollzugs, berichtete ANSA am Sonntag. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet demnach unter anderem auf Folter, Amtsmissbrauch, Körperverletzung und Beihilfe zur fahrlässigen Tötung. Der Gewaltausbruch hatte sich am 6. April 2020 in der Haftanstalt von Santa Maria Capua Vetere im Anschluss an eine Revolte ereignet. Die Häftlinge hatten Medienberichten zufolge gegen die damals in der ersten Pandemiewelle eingeführten Coronaeinschränkungen protestiert. Ein Inhaftierter starb demnach an seinen Verletzungen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
