Zum Inhalt der Seite

Irak: Drohnenangriff auf Haus von Premier

Bagdad. Der irakische Ministerpräsident Mustafa Al-Kadhemi hat einen Drohnenangriff auf seine Residenz unbeschadet überstanden. Der Regierungschef sei bei dem »fehlgeschlagenen Attentat« in der »Grünen Zone« von Bagdad nicht verletzt worden, teilte sein Büro am Sonntag mit. Al-Kadhemi selbst erklärte im Onlinedienst Twitter, es gehe ihm gut. Er rief »zum Wohle des Irak« zu »Ruhe und Zurückhaltung« auf. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen waren in der Nacht zum Sonntag drei mit Sprengladungen versehene Drohnen in Richtung der »Grünen Zone« gestartet. Zwei von ihnen wurden demnach im Flug abgeschossen, die dritte schlug in Al-Kadhemis Residenz ein und verletzte zwei Personenschützer. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2021, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!