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21.11.2003

Gewöhnliche Zocker am Werk

IG-Farben-Pleite: Windige Unternehmer weideten die Rechtsnachfolgerin des Nazikonzerns aus. Der Zweck des 1952 gegründeten Firmentorsos war die Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter

Von Jana Frielinghaus
Ein Ende dieser Art war mit der Art der »Zerschlagung« des IG-Farben-Konzerns nach 1945 letztlich programmiert: Am 10. November gaben die Liquidatoren bekannt, man werde »unverzüglich Insolvenz anmelden« (siehe jW vom 11.11.). Schon am 5. November gab das Unternehmen am Nachmittag die knappe Meldung heraus, es drohe die Zahlungsunfähigkeit. Am Vormittag desselben Tages gab es an der Frankfurter Börse massive Verkäufe von IG-Farben-Aktien. Selbst die Liquidatoren äu...

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