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10.09.2021
Rachejustiz

Konstruiert und unglaubwürdig

Österreich: Drahtzieher von »Ibiza«-Video wegen angeblicher Drogendelikte vor Gericht. Politische Motivation befürchtet

Von Johannes Greß, Wien
Für die einen ist er ein Held, für andere ein Verbrecher: Julian H., mutmaßlicher Drahtzieher des »Ibiza«-Videos, muss sich seit Mittwoch im niederösterreichischen St. Pölten vorm Schöffensenat des Landesgerichts verantworten. Nicht wegen des heimlich aufgenommenen Videos, das im Mai 2019 die österreichische Regierung zu Fall gebracht hatte, sondern wegen Drogenhandels und Urkundenfälschung. Zur Vorgeschichte: Im Juli 2017 gelang es H. und seinen Kollegen, dem nunme...

Artikel-Länge: 3643 Zeichen

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