14.10.2003
Café der AIDS-Hilfe vertrieben: »Raufen nach Regeln« in Berlin?
Gisela Gut arbeitet beim Quartiersmanagement im Berliner Stadtteil Schöneberg. jW sprach mit ihr
Interview: Jeannette Winkelhage
F: In dem von Ihnen betreuten Quartier befindet sich das Projekt der Berliner AIDS-Hilfe, das »Café PositHiv«. Mitarbeiter berichten, Besucher würden regelmäßig von jungen Ausländern drangsaliert. Eine Gruppe von etwa 30 bis 40 Jugendlichen würde mit Steinen werfen und »schwule Säue« skandieren. Deswegen soll das Café jetzt woanders hinziehen.
Der Stadtteil Schöneberg-Nord hat einen verhältnismäßig hohen Anteil Jugendlicher. Die machen auch mal Ärger, wobei es si...
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