12.09.2003
Ermittlungen in München
Sprengstoffund bei Neonazis weckt Erinnerungen an Anschlag auf das Oktoberfest 1980
Von Ludwig König
Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nach dem aufsehenerregenden Fund von Sprengstoff bei Rechtsextremisten wegen des Verdachts auf Vorbereitung eines Bombenanschlags sowie Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Der Sprengstoff stamme offensichtlich aus alten Granaten, erklärte Münchens Polizeivizepräsident Jens Viering am Mittwoch. Es sei eine der größten Sprengstoffmengen, die in der letzten Zeit bei Rechtsextremen in Deutschland gefunden wurde. Damit...
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